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Accessoires

Viele Motorradfahrer machen sich Gedanken wegen ihrer Schutzkleidung. Leider werden dabei sehr häufig die Accessoires vergessen.
Zum Beispiel denkt fast keiner über seine Unterwäsche beim Motorradfahren nach, dabei gehört diese mit zu den wichtigsten Kleidungsstücken.
Warum auf einige Assessoires nicht verzichtet werden soll und was dabei zu beachten ist, werden wir Euch hier erklären. 
 
Einige der wichtigsten Accessoires sind:

  • Halstuch / Sturmhaube
  • Unterwäsche
  • Safty Jacket
  • Protektoren

 

 

 

Halstuch / Sturmhaube

Das Halstuch hat die Aufgabe, den Hals vor dem Fahrtwind und eventuell herum fliegenden Sachen wie zum Beispiel Mücken zu schützen. 

 

 

 

 

 

SturmhaubeAuch sollte der Einfluss der Sonne nicht vergessen werden. Sonnenbrand im Nacken ist etwas feines...
Des Weiteren wird der Nacken während der Fahrt mit kalter Luft umwirbelt, was zu einem vorzeitigen "Verschleiß" führen kann.
Viele ältere Motorradfahrer klagen heute über Schmerzen im Halswirbelbereich, der darauf zurückgeführt werden kann.
Man sollte also auch bei noch so schönem Wetter nicht auf ein Halstuch verzichten.
Auf die Länge des Tuches ist dabei besonders zu achten. Es muss von vorne einmal um den Hals gewickelt werden können und dann wieder vorne Halstuchzusammen geknotet werden.
Mit einer Sturmhaube erspart man sich dieses "lästige Herumgeknote" und hat darüber hinaus noch den Vorteil, dass der Helm nicht so schnell von innen verschmutzt (z.B. Schweiß).
Allerdings sollte man eine Sturmhaube wählen die Nase UND Mund frei lässt, da sonst die ganzen Bakterien darin "aufgehoben" werden. In den letzten Jahren haben sich in diesem Bereich die sogenannten Multifunktionstücher als sehr hilfreich erwiesen.
Auf die Verwendung eines Schaals sollte generell verzichtet werden, da diese oft viel zu lang sind und während der Fahrt flattern oder sogar irgendwo (z.B. am Hinterrad) hängen bleiben können.
Auch kann es bei einem "dicken" Schaal der mehrmals um den Hals gewickelt wird dazu kommen, dass nicht genügend Sauerstoff in den Helm gelangt und der Fahrer dadurch vorzeitig ermüdet bzw. während der Fahrt einfach einschläft.

Unterwäsche

Wie eingangs schon mal erwähnt wurde, machen sich die meisten Motorradfahrer keine Gedanken über die Unterwäsche.
Dabei spielt sie auch in Punkto Sicherheit eine entscheidende Rolle.
Beim Rutschen über die Fahrbahn wird Wärme erzeugt. Diese wird dann von der Motorradkleidung auf die Unterwäsche übertragen. Sollte diese zufällig aus Nylon sein, kann es vorkommen, dass sie sich in die Haut einbrennt. An dieser Stelle möchten wir auch gleich Nylonstrümpfe erwähnen. Nylon brennt sich sehr schnell in die Haut ein.
Aus diesem Grund sollte ein Motorradfahrer immer darauf achten, dass die Unterwäsche aus Baumwolle ist.

Funktionsunterwäsche
Für GoreTex Kleidung gibt es spezielle Unterwäsche, die den Schweiß nach außen an die Oberbekleidung weiterleitet. Dort wird er dann durch die GoreTex Membrane nach außen transportiert. Sie stellt hier die einzige Ausnahme dar. Auch wenn diese aus synthetischem Material besteht, so ist sie jedoch speziell für Motorradfahrer entwickelt und schmilzt nicht.

Safty Jacket

Auch wenn ein Safty Jacket in der Anschaffung recht teuer ist, so ist es doch gerade an sehrRückenprotektor Safety Jacket (vorne)heißen Tagen ein interessantes Assessoires beim Motorradfahren.
Es bietet den Vorteil, dass die Protektoren immer an der richtigen Stelle sitzen und nahezu perfekt an den Körper angepasst werden können. Dadurch bekommt man gleich in zweifacher Hinsicht Sicherheit.
Zum einen wären da die bereits erwähnten Protektoren (passive Sicherheit), zum anderen

Protektoren

Bei fast jeder Motorradbekleidung kann man die Protektoren austauschen. Leider ist dies bei vielen auch nötig.
Protektoren gibt es in den verschiedensten Ausführungen und jeder Hersteller garantiert den "besten" Schutz.
Leider können wir aus eigener Erfahrung sagen, dass dies nicht so ist.
Wenn Knochen nur wegen einem Knieprotektor brechen, kann dies nicht richtig sein....

Was sollte man bei Protektoren beachten?
Protektoren sollten aus mehreren Lagen oder speziellen, weichen Kunststoffen bestehen. Dabei dürfen sie nicht zu hart werden. Harte Protektoren können beim Verrutschen die Knochen durchbrechen, anstatt sie zu schützen.
Wenn beim Kauf der Jacke oder Hose nur Schaumstoff in den Taschen steckt, sollten diese sofort gegen "CE-Protektoren" ausgetauscht werden.
Wir halten allerdings nicht von Protektoren, die für alle Bereiche (Schulter, Ellenbogen, Knie und Hüfte) gleichermaßen geeignet sind. Wie Ihr Euch bestimmt vorstellen könnt, kann so was nicht richtig passen.

Protektoren sollten also relativ fest sein, aber nicht hart. Am Besten Ihr nehmt Eure Jacke und die Hose beim Kauf der Protektoren mit. Diese dürfen dann in den Taschen nicht verrutschen. Auch sollte man darauf achten, dass die Hose nach dem Einsatz der Protektoren nicht in den Kniekehlen kneift. Dies würde dazu führen, dass die Blutzufuhr zu den Beinen erschwert bzw. unterbrochen wird und die Beine dann anfangen einzuschlafen.

Neuste Protektoren bestehen aus einem Gel, dass sich beim Aufschlag verhärtet und dadurch die Energie abbaut und durch die perfekte Passform gleichmäßig auf eine große Fläche verteilt. Danach wird das Gel sofort wieder weich.

Wer sich das zuvor erwähnte Safty Jacket kauft, braucht sich um die Protektoren am Oberkörper keine Sorgen zu machen. Allerdings nimmt man damit ein "lästiges" anziehen in Kauf.