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Urteil zum Fahren in der Gruppe

Das OLG Brandenburg hat 2006 (Az.: 12U209/06) entschieden, dass das gemütliche nebeneinander herfahren verboten ist und zu einem Haftungsverzicht führt.
Daher kann ein im Pulk fahrender Motorradfahrer keinen Schadensersatz von einem Mitfahrer verlangen, der durch starkes Abbremsen einen plötzlichen Auffahrunfall verursacht. Die Verabredung in der Gruppe zu fahren, somit die Verkehrsregeln zu brechen und sich bewusst in Gefahr zu begeben, führt zur Annahme eines gegenseitigen Haftungsverzichts.